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Ratschläge für Installateure

Nachfolgend finden Sie eine Kurzbeschreibung der Funktion und der Einstellung der Arbeitsparameter der Steuergeräte für Heizungskessel.

STEUERUNG FÜR HEIZUNGSPUMPEN

Einfach zu bedienendes Steuergerät. Realisiert die Funktion des Einschaltens des Heizungspumpe, wenn die Wassertemperatur im Kessel den eingestellten Wert erreicht. Das Steuergerät schaltet die Pumpe wieder ab, wenn die Temperatur unter die eingestellte Schwelle (minus Hysteresis bei DE.20) fällt. Die Steuergeräte DE.10 und und DE.20 verfügen über die Funktion ANTISTOPP, die eine Blockade der Pumpe durch Kalkablagerungen verhindert. Außerhalb der Heizperiode wird die Pumpe aller 10 Tage für mehrere Minuten eingeschaltet. In allen Steuergeräten besteht die Möglichkeit des manuellen Einschaltens der Pumpe. Zusätzliche Informationen zu diesem Thema befinden sich in den Bedienungseinleitungen der genannten Geräte.

 

STEUERGERÄTE, DIE MIT DEM ZULUFTVENTILATOR ZUSAMMENARBEITEN.

Der Ventilator arbeitet bis zum Erreichen der eingestellten Temperatur im Kessel. Anschließend geht er in den Modus der Aufrechterhaltung über. Alle ein paar Minuten wird die Zuluft eingeschaltet, um den Verbrennungsprozess aufrecht zu erhalten und die Entstehung von Gasen im erlöschenden Kessel zu verhindern. Die Funktionszeit beträgt dann etwa 10 Sekunden. Zu kurze Pausen können ein Kochen des Wassers im Kessel bewirken. Der Abfall der Temperatur unter den eingestellten Wert minus Hysteresis bewirkt das erneute Einschalten der Zuluft. Die Regler steuern zudem die Arbeit der Heizungs- und Warmwasserpumpen (nicht alle Typen). Wichtig für eine korrekte Verbrennung ist die korrekte Einstellung der Zuluftleistung. Eine zu geringe Zuluft bedeutet eine zu schwache Verbrennung - der Kessel erreicht nicht die entsprechende Leistung zum Erhitzen des Wassers in der Installation. Eine zu starke Zuluft bedeutet eine zu schnelle Verbrennung und Energieverluste durch Ableiten der Wärme durch den Schornstein in die Atmosphäre. Eine gute Lösung ist der Einsatz eines ZPID- Steuergeräts mit fließend und automatisch geregelter Zuluftleistung in Abhängigkeit von der eingestellten Temperatur und der Abgastemperatur am Kessel.

 

STEUERGERÄTE FÜR KESSEL MIT AUFGEBER

Arbeit der Pumpen und des Ventilators, wie beim Steuergerät ohne Aufgeber. Zusätzlich einzustellende Parameter sind die Arbeit und die Unterbrechungen des Aufgebers im Modus der Arbeit und der Aufrechterhaltung. Die korrekte Einstellung der Arbeitsparameter ist die Bedingung für eine gute und effektive Verbrennung und die Aufrechterhaltung der Verbrennung im Kessel. Das Steuergerät verfügt über eine Temperatursicherung des Aufgebers. Im Falle eines Temperaturanstiegs über den Schwellwert schaltet sich ein Alarm ein und das Steuergerät schaltet den Aufgeber für mehrere Minuten ein. Die Brennstoffe werden über den Aufgeber in den Kessel geschickt. (Wenn der Grund für den Temperaturanstieg im Zurückschlagen der Flammen in die Schnecke besteht, schützt diese Funktion vor einem Brand der Brennstoffe auf dem Aufgeber). Sehr wichtig ist zudem die Arbeitszeit und die Pausen in der Arbeit des Aufgebers und des Ventilators während der Aufrechterhaltung. Wenn die Arbeitszeit während der Aufrechterhaltung zu lang und/oder die Pausenzeiten zu kurz sind, kann die Temperatur im Kessel schnell ansteigen. Es schalten sich dann die Sicherungen (Ausschalten der Zuluft und des Aufgebers) ein. Im Falle einer unzureichenden Wärmeabnahme kann es jedoch zum Aufkochen des Wassers in der Installation kommen.

 

MIT UNSEREN STEUERGERÄTEN ZUSAMMENARBEITENDE VENTILE

Mit den Steuergeräten unserer Firma arbeiten viele Ventile mit Hydraulikmotor und Dreipunktsteuerung für 220 V zusammen. Umlaufgeschwindigkeit bis 1500s/90°. Nachfolgend die Beschreibung des Typenschilds:

 

 

N - Versorgungsspannung 230V AC
Y1 – Steuersignal: Öffnen 230V
Y2 – Steuersignal: Schließen 230V

 

Einstellung der Klappe des Ventilators

Die Einstellung der Klappe des Ventilators spielt wesentliche Rolle für die richtige Arbeit des Kessels, insbesondere mit zPID-Steuerung. Zuerst muss man die Position der Klappe (und der Korrektionsschraube) je nach Modell und Einstellung des Ventilators einstellen:

 

Die Präzise Prüfung der korrekten Einstellung der Klappe erfolgt am Ventilator, der am Kessel montiert wird, während im Kessel angeheizt wird (um die richtige Position für den entsprechenden Schorsteinnzug einzustellen). Um dies zu machen, soll man am Steuergerät die Funktion "manuelle Arbeit" wählen und das Funktionieren der Klappe für verschiedene Stärken des Ventilators überprüfen.

Während der Zuluftventilator arbeitet, soll die richtig eingestellte Klappe erst bei etwa 10÷20% der Zuluftstärke anzukippen anfangen. Die Arbeit bei niedriger Drehzahl wird bei minimalem Zug, durch Lücken in der Konstruktion des Ventilators und des Kessels selbst korrekt sein.